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Archiv für Mai 2011

noch mehr schreibschüler

27. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen

Auch die Grande-Duchesse Joséphine-Charlotte, die Großherzogin von Luxemburg, hat Schreibschüler zu Gast. Zumindest das Haus, dem sie ihren Namen geschenkt hat, die Philharmonie Luxemburg. Wie nun zu lesen, werden in den kommenden Wochen auf dem Blog der Philharmonie Schüler eines Luxemburger Gymnasiums Texte zum philharmonischen Leben in „Letzeburg“ veröffentlichen.

http://blog.philharmonie.lu/2011/05/26/lcd-concert-review/

Die Schreibschule schreibt!

20. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen

Ein Artikel von Iris Mencke für die NMZ!
http://www.nmz.de/online/pli-selon-pli-zur-musik-von-pierre-boulez-zum-abschlusskonzert-der-koelner-premiere-des-acht-

Diese Klanglichkeit! Publikumsbeobachtungen unter ACHT BRÜCKEN

17. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen

Nach außen unkenntlich gab es in unserem Seminar einen „blinden Passagier“. Taub war er keineswegs, wie seine Einlassungen unter Beweis gestellt haben. So auch diese Glosse, die von ganz besonderen Erfahrungen mit dem Festivalpublikum zeugt…

„Neue Musik“? Wer versteht schon etwas davon. Aufmerksam und interessiert wird das Geschehen in den Konzerten verfolgt. Die Gespräche über das Gehörte fallen dagegen recht einfach aus. Krönende Feststellung eines jeden Foyerplausches: Die unfassbare Klanglichkeit dieser zeitgenössischen Musik. Inmitten der schwadronierenden Masse findet sich ein freischaffender Komponist. Dieser stimmt eine Lobeshymne über den genialen Boulez an, um am Ende von seinem Gegenüber zu erfahren, dass er Webern gehört hat. Nicht besser ist ein Kulturschaffender, der aufgrund eines fehlenden Programmzettels von drei vorzutragenden Stücken ausgeht. Das Letzte davon soll Boulez sein. Nach dem dritten, erfolgreich gezählten Stück erklärt er: „Es ist schon erstaunlich, wie schnell der persönliche Zugang zu den Werken von Boulez mit dem Fortschreiten des Festivals wächst.“ Bevor er sich nach dem Applaus erheben kann, erklingt der eigentliche Boulez. Ertappt, versucht er seine Fassade zu wahren. Geradezu sympathisch treten da zwei Gewinner von Freikarten auf, die nach ihrem ersten „klassischen“ Konzert ihre Unvertrautheit mit dieser Musik offen preisgeben.

Daran erkennt man diese Kulturbanausen. Solch ein unangemessenes Verhalten kann man dem vermeintlichen Bildungsbürgertum nicht vorwerfen. Hier weiß man noch was Rückgrat heißt. Es bedarf nämlich viel Mutes und jahrelanger Übung, durch geschickte Gesprächsführung die eigene Unkenntnis zu vertuschen. Ob das Brücken baut, sei dahingestellt.

Tim Wendhack, Düsseldorf

schön, rein, kristallin und kalt

17. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen

Und die ersten Festivalrezensionen treffen ein: wie hier von Rainer Nonnenmann.
http://www.ksta.de/html/artikel/1305566339004.shtml

Der auch noch gleich einen Kommentar geschrieben hat:
http://www.ksta.de/html/artikel/1305566339010.shtml

Die Schreibschule auf WDR 3

16. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen



Julia Spyker
von der Redaktion WDR 3-Tonart hat die Schreibschule besucht. Sie hat einen schönen Beitrag darüber produziert, den man im Internet nachhören kann.

http://www.wdr3.de/tonart/details/artikel/wdr-3-tonart-74c0614c4d.html

Und hier noch einmal der Link auf die Radiobeiträge der Schreibschule selbst!

Die Schreibschule auf WDR 3

16. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen



Julia Spyker
von der Redaktion WDR 3-Tonart hat die Schreibschule besucht. Sie hat einen schönen Beitrag darüber produziert, den man im Internet nachhören kann.

http://www.wdr3.de/tonart/details/artikel/wdr-3-tonart-74c0614c4d.html

Und hier noch einmal der Link auf die Radiobeiträge der Schreibschule selbst!

Die letzte Brücke

16. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen

Danke für eine überladene und anstrengende, aber vorallem für eine unglaublich reiche und inspirierende Woche!

Andrang zum Abschluss

16. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen

http://www.youtube.com/watch?v=ScLS93ayjFM

Auf dem Weg zum Abschlusskonzert von „ACHT BRÜCKEN. MUSIK FÜR KÖLN“ in der Philharmonie. Gespielt wurden noch einmal zwei Werke von Pierre Boulez: Eine von Johannes Schöllhorn angefertigte Ensemblefassung der „Notations“ und „Pli selon pli“ – ein Hauptwerk der Musik der fünfziger Jahre.

Der erste Eindruck vom ersten Mal

15. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen

Nicht nur das Festival Acht Brücken findet zum ersten Mal statt, sondern auch die dazugehörige Schreibschule. Sonja Rehberg, die uns leider etwas früher verlassen musste (um mit Herrn Schuhbeck zu kochen) schickt Liebesgrüße aus Würzburg.

Wir sind jung, wir sind Studenten, wir gehen gerne Trinken und sind lange unterwegs. Wenn in Köln was steigt, sind wir auch gleich da. Weil wir Spaß haben wollen.

Trifft alles zu.

Wir sind jung und sind Studenten, deshalb wollen wir lernen und Erfahrungen sammeln. Wenn wir nichts mehr in unseren Kopf bekommen, trinken wir gerne ein Kölsch. Eines, nach getaner Arbeit, spät am Abend, bevor wir uns zu fortgerückter Stunde dann doch noch einmal an unseren Schreibtisch setzen. Und dennoch, wir haben richtig Spaß dabei, an der Schreibschule zum Festival Acht Brücken.

Am Sonntag, den 08.Mai haben wir uns alle eingefunden. Vor der Pforte der Kölner Philharmonie gerätselt, ob der oder die da auch dazugehören. Ob die nach „Schreiben“ aussehen. Empfangen haben uns dann alle, die uns in den kommenden acht Tagen in die Welt des Schreibens, der Rezensionen, Kommentare und Glossen einführen möchten. Das haben Sie getan, mit unglaublichem Wissen, Freude an der Arbeit und Interesse an unseren Interessen. Alle unter einen Hut zu bekommen, ist Ihnen, unseren Dozenten, wahrhaft gelungen. Der Eine hat bisher noch nie geschrieben, der Andere tut es, weiß aber nicht, ob es richtig ist. Wir sind Studenten der Musikwissenschaft, des Musikjournalismus, der Philosophie oder der Germanistik. Kommen aus dem ganzen Land und haben uns damit rumgeschlagen, für die Zeit, in der auch der Eurovision Song Contest nahe des Acht Brücken Festivals stattfindet, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Wir haben einiges auf uns genommen und das war gut so. Es hat sich gelohnt.

Jeden Morgen Seminare zum Schreiben, zur Pressearbeit und auch zum Thema Radio, jeden Mittag haben wir das Mittagessen im sogenannten Lunchkonzert ebenfalls mit dem Musikhören verbunden, jeden Nachmittag saßen wir am Schreibtisch und haben versucht, auf das Papier zu bekommen, was wir gehört und empfunden hatten. Abends gab es dann musikalischen Nachschub. Die Augenränder wurden größer, die Stimmung dennoch nicht weniger enthusiastisch.

Zum Ende der Woche hin dann die nackte Wahrheit. Was war gut, was schlecht, was könnte man wie anders machen. Hart aber ehrlich und vor allem hilfreich und somit auch das, was wir haben wollten. Eine offene Meinung. Die Schreibschule hat uns allen gezeigt, wo wir stehen und wie wir weitermachen können. Gleichzeitig haben wir Gleichgesinnte getroffen, Spaß gehabt und unglaublichen musikalischen Input bekommen. Wir werden sie weiterempfehlen, die Schreibschule. Angeblich soll es nach dem ersten Mal ja noch besser werden.

Sonja Rehberg, Würzburg

Intendant stehen die Haare zu Berge…

15. Mai 2011   |   Kommentare geschlossen

… dank der bezaubernden Maskenbildnerin von der Oper am Rhein ist die Angelegenheit bald geglättet.

… das künstlerische Betriebsbüro der Acht Brücken ist in eine verwickelte Angelegenheit verstrickt.

… aus der es noch strahlender als zuvor hervorgeht.

… weil das Abschlusskonzert eine Sixties-Party werden soll.

… lernt die Schreibschule nach dem Hochstapeln das Hochstecken.

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