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Der erste Eindruck vom ersten Mal

15. Mai 2011     |    Kommentare geschlossen

Nicht nur das Festival Acht Brücken findet zum ersten Mal statt, sondern auch die dazugehörige Schreibschule. Sonja Rehberg, die uns leider etwas früher verlassen musste (um mit Herrn Schuhbeck zu kochen) schickt Liebesgrüße aus Würzburg.

Wir sind jung, wir sind Studenten, wir gehen gerne Trinken und sind lange unterwegs. Wenn in Köln was steigt, sind wir auch gleich da. Weil wir Spaß haben wollen.

Trifft alles zu.

Wir sind jung und sind Studenten, deshalb wollen wir lernen und Erfahrungen sammeln. Wenn wir nichts mehr in unseren Kopf bekommen, trinken wir gerne ein Kölsch. Eines, nach getaner Arbeit, spät am Abend, bevor wir uns zu fortgerückter Stunde dann doch noch einmal an unseren Schreibtisch setzen. Und dennoch, wir haben richtig Spaß dabei, an der Schreibschule zum Festival Acht Brücken.

Am Sonntag, den 08.Mai haben wir uns alle eingefunden. Vor der Pforte der Kölner Philharmonie gerätselt, ob der oder die da auch dazugehören. Ob die nach „Schreiben“ aussehen. Empfangen haben uns dann alle, die uns in den kommenden acht Tagen in die Welt des Schreibens, der Rezensionen, Kommentare und Glossen einführen möchten. Das haben Sie getan, mit unglaublichem Wissen, Freude an der Arbeit und Interesse an unseren Interessen. Alle unter einen Hut zu bekommen, ist Ihnen, unseren Dozenten, wahrhaft gelungen. Der Eine hat bisher noch nie geschrieben, der Andere tut es, weiß aber nicht, ob es richtig ist. Wir sind Studenten der Musikwissenschaft, des Musikjournalismus, der Philosophie oder der Germanistik. Kommen aus dem ganzen Land und haben uns damit rumgeschlagen, für die Zeit, in der auch der Eurovision Song Contest nahe des Acht Brücken Festivals stattfindet, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Wir haben einiges auf uns genommen und das war gut so. Es hat sich gelohnt.

Jeden Morgen Seminare zum Schreiben, zur Pressearbeit und auch zum Thema Radio, jeden Mittag haben wir das Mittagessen im sogenannten Lunchkonzert ebenfalls mit dem Musikhören verbunden, jeden Nachmittag saßen wir am Schreibtisch und haben versucht, auf das Papier zu bekommen, was wir gehört und empfunden hatten. Abends gab es dann musikalischen Nachschub. Die Augenränder wurden größer, die Stimmung dennoch nicht weniger enthusiastisch.

Zum Ende der Woche hin dann die nackte Wahrheit. Was war gut, was schlecht, was könnte man wie anders machen. Hart aber ehrlich und vor allem hilfreich und somit auch das, was wir haben wollten. Eine offene Meinung. Die Schreibschule hat uns allen gezeigt, wo wir stehen und wie wir weitermachen können. Gleichzeitig haben wir Gleichgesinnte getroffen, Spaß gehabt und unglaublichen musikalischen Input bekommen. Wir werden sie weiterempfehlen, die Schreibschule. Angeblich soll es nach dem ersten Mal ja noch besser werden.

Sonja Rehberg, Würzburg


 
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