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Archiv für die Kategorie ‘Mariya Kautz’

Ustwolskaja verstehen

18. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

Widmann, Carolin

Johannes Zink und Mariya Kautz im Gespräch mit der Geigerin Carolin Widmann

 

Zweifellos war das Konzert am 9. Mai im WDR Funkhaus am Wallrafplatz einer der Höhepunkte des diesjährigen ACHT-BRÜCKEN-Festivals. Auf dem Programm – Kammermusik von Galina Ustwolskaja und Martin Smolka. Carolin Widmann und Nicolas Hodges führten ihr Publikum an die zerreißenden Extreme der Musik. Nach so einer intensiven und kraftraubenden Aufführung fand Caroline Widmann genügend Zeit für jeden ihrer Verehrer, sogar für einen Hochschulstudenten, der sich bei ihr über die Interpretation der Ustwolskajas Violinsonate beraten ließ. Und auch die Journalisten kamen nicht zu kurz.

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Ustwolskaja verstehen

18. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

Widmann, Carolin

Johannes Zink und Mariya Kautz im Gespräch mit der Geigerin Carolin Widmann

 

Zweifellos war das Konzert am 9. Mai im WDR Funkhaus am Wallrafplatz einer der Höhepunkte des diesjährigen ACHT-BRÜCKEN-Festivals. Auf dem Programm – Kammermusik von Galina Ustwolskaja und Martin Smolka. Carolin Widmann und Nicolas Hodges führten ihr Publikum an die zerreißenden Extreme der Musik. Nach so einer intensiven und kraftraubenden Aufführung fand Caroline Widmann genügend Zeit für jeden ihrer Verehrer, sogar für einen Hochschulstudenten, der sich bei ihr über die Interpretation der Ustwolskajas Violinsonate beraten ließ. Und auch die Journalisten kamen nicht zu kurz.

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Klangvoller Ausklang in Sankt Aposteln Köln

7. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

© Inga Trost

ACHT BRÜCKEN Festival am Eröffnungstag

Von Mariya Kautz

 

Mit urbaner Poesie elektronischer Soundfeeling füllte sich das Refektorium von St. Aposteln. Hier im Kirchenvorraum trifft das Irdische auf das Göttliche. So war es auch. Mit seiner Performance „Pop – Ambient“ erzeugte Max Würden an diesem sakralen Ort eine meditative Stimmung. Die Lichtdramaturgie, durch die die Basilika immer wieder ihr Antlitz änderte, intensivierte diese kontemplative Atmosphäre. Seine Musik, die zum größten Teil aus Samples besteht, nennt Max Würden zu Recht als Tracks, also Spuren. Der Kölner Künstler verarbeitet die aufgenommenen Klänge elektronisch und organisiert sie von Pulsen über Ostinato-Rhythmen zur Melodie mit magischer Wirkung, gerade zu haptisch. Den Sound der E-Orgel mischte er mit unterschiedlichen Effekten, wie den Klang einer tiefen Glocke oder auch mal mit einem Hundegebell. Würden changierte diesmal zwischen Live-Sampling und Synthesizer. Seine Virtuosität beeindruckte und überzeugte. Und das war noch nicht alles. More