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Archiv für die Kategorie ‘Rezension’

Freude-ception

31. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

c_Jonas_Harksen
von Max Ernst

 

FREUDE. Eine Stunde lang, vielleicht sogar einen ganzen Tag lang, aber doch in der Zeit einer Stunde. Das stand bei dem Lunchkonzert am Samstag auf dem Programm. Offenbar ein Versprechen, das neugierig macht, denn die Kirche St. Peter in Köln war voll. Wohlgemerkt an einem Samstag bei strahlendem Sonnenschein. More

Himmelfahrt zu Himmelfahrt

18. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

c_Jonas_Harksen

Messiaens Orgelmeditationen im Kölner Dom

Von Andreas Simon Fischer

E-Dur, F-Dur, Fis-Dur, G-Dur. In der Nacht vor Christi Himmelfahrt erheben sich die vier chromatisch aufsteigenden Tonarten nacheinander von den beiden Orgeln in dem dezent beleuchteten Kölner Dom. Es entstehen raumgreifende Klangkombinationen, die sich im Nachhall der Kirche noch stärker ausbreiten.

Jede Tonart gehört zu je einem Satz von L’Ascension (Himmelfahrt) des französischen Komponisten Olivier Messiaen. 1932/33 schrieb er diese vier sinfonischen Meditationen ursprünglich für Orchester, ein Jahr später bearbeitete er sie für Orgel. More

Schwere Kost bei Sonnenschein

13. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

Das Orchester der Kölner Musikhochschule mit Ustwolskaja, Zimmermann und zwei Uraufführungen

 

Von Margarete Buch

Ein gemischtes Konzertprogramm forderte am Sonntagnachmittag (8. Mai) bei strahlendem Sonnenschein die Besucher des ACHT BRÜCKEN Festivals im WDR Funkhaus. Durch die Ankündigung von Werken von  Bernd Alois Zimmermanns und Galina Ustwolskajas angelockt, fanden auch zwei Uraufführungen in diesem Konzert ein beachtliches Publikum. More

„I believe“

13. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

c_David Evers

Von Franziska Kloos

„I have a dream“, so heißt Martin Luther Kings berühmte Rede von 1963. Er hat damit die essentielle Forderung der Bürgerrechtsbewegung auf den Punkt gebracht: gegenseitiger Respekt und Friede. Angesichts zunehmender Fluchtbewegung und weltweiter Konflikte ist das Thema erschreckend aktuell. Zum diesjährigen ACHT BRÜCKEN-Festival-Motto „Musik und Glaube“ passt das perfekt. Und „I believe“ hieß die Sonntags-Matinée am 8. Mai. More

Die Passion aus Sicht der „anderen Maria“

13. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

c_inga_trost

Deutsche Erstaufführung von John Adamsʼ Oratorium „The Gospel According to the Other Mary“

von Inga Trost

Mit dem ersten Ton ist klar: Kelly O´Connor regiert den Saal. Sie singt Maria Magdalena in John Adams „The Gospel According to the Other Mary“. Die Geschichte spielt in der Gegenwart und erzählt die Passion Jesu aus die Perspektive der anderen Maria. More

Große Fragen, bunte Antworten

10. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

c_miriam_zeh

Das WDR-Sinfonieorchester Köln bei ACHT BRÜCKEN

 

Von Miriam Zeh

 

Es war ein Konzert, das die großen Fragen der Menschheit stellte. Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Und was soll das alles überhaupt? Jedes Stück, das am 7. Mai 2016 um 20 Uhr in der Kölner Philharmonie erklang, suchte nach Antworten. Und jedes Stück begann diese Suche an einem anderen Ort. So band das WDR Sinfonieorchester Köln, dirigiert von einem wunderbar dynamischen Michael Wendeberg, einen kölsch-bunten Strauß an Weltanschauungen, Glaubenssätzen und Existenzphilosophien. More

Große Fragen, bunte Antworten

10. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

c_miriam_zeh

Das WDR-Sinfonieorchester Köln bei ACHT BRÜCKEN

 

Von Miriam Zeh

 

Es war ein Konzert, das die großen Fragen der Menschheit stellte. Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Und was soll das alles überhaupt? Jedes Stück, das am 7. Mai 2016 um 20 Uhr in der Kölner Philharmonie erklang, suchte nach Antworten. Und jedes Stück begann diese Suche an einem anderen Ort. So band das WDR Sinfonieorchester Köln, dirigiert von einem wunderbar dynamischen Michael Wendeberg, einen kölsch-bunten Strauß an Weltanschauungen, Glaubenssätzen und Existenzphilosophien. More

Das Sinnliche des Mikrotonalen

10. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

Grisey gelang die erste transzendentale Erfahrung des Festivals

von Hakan Ulus

Der Komponist des Uraufführungswerks Johannes Maria Staud (*1974) hatte es in diesem Konzert schwer. Er musste sich den Abend teilen mit dem Solitär Quatre chants pour franchir le seuil (1997/98) für Sopran und fünfzehn Instrumente des französischen Spektralisten Gérard Grisey. Der Spektralismus – eine kompositorische Ästhetik, die die Obertöne der Klänge fokussiert – entstand in den 1970er Jahren in Paris: Grisey ist sein Begründer und größter Meister. Die kompositorische Richtung zeichnet sich durch Mikrotonalität, harmonische Innovation und Klangsinnlichkeit aus. More

Ustwolskaja im Versuchslabor

9. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

© CEphoto, Uwe Aranas

Die Klaviersonaten der russischen Komponistin als Experiment in sechs Teilen

Von Sophia Fischer

 

Roh, echt und unverschämt direkt. In ihren sechs Klaviersonaten geht Galina Ustwolskaja (1919-2006) nicht gerade zimperlich mit ihrem Publikum um. Dynamische Grenzgänge, akzentuierte, schroffe Tonwiederholungen und scheinbar unkontrollierte Klangausbrüche durchziehen die Klavierstücke, die die russische Komponistin selbst nie als eine Einheit gesehen hat und die doch durchweg dieselbe unmittelbare Sprache sprechen. More

Ustwolskaja im Versuchslabor

9. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

© CEphoto, Uwe Aranas

Die Klaviersonaten der russischen Komponistin als Experiment in sechs Teilen

Von Sophia Fischer

 

Roh, echt und unverschämt direkt. In ihren sechs Klaviersonaten geht Galina Ustwolskaja (1919-2006) nicht gerade zimperlich mit ihrem Publikum um. Dynamische Grenzgänge, akzentuierte, schroffe Tonwiederholungen und scheinbar unkontrollierte Klangausbrüche durchziehen die Klavierstücke, die die russische Komponistin selbst nie als eine Einheit gesehen hat und die doch durchweg dieselbe unmittelbare Sprache sprechen. More

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