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Die Radio Happenings mit John Cage und Morton Feldman

13. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen
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Von Margarete Buch

Insgesamt fünfmal trafen sich John Cage und Morton Feldman in den Jahren 1966/1967 im Studio des amerikanischen Hörfunksenders WBAI vor dem Mikrophon. Die Radio Happenings wurden als Texttranskription  (englisch und in deutscher Übersetzung) sowie als Audiodokument auf DVD im Kölner Verlag MusikTexte veröffentlicht. Mehr dazu

„I believe“

13. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

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Von Franziska Kloos

„I have a dream“, so heißt Martin Luther Kings berühmte Rede von 1963. Er hat damit die essentielle Forderung der Bürgerrechtsbewegung auf den Punkt gebracht: gegenseitiger Respekt und Friede. Angesichts zunehmender Fluchtbewegung und weltweiter Konflikte ist das Thema erschreckend aktuell. Zum diesjährigen ACHT BRÜCKEN-Festival-Motto „Musik und Glaube“ passt das perfekt. Und „I believe“ hieß die Sonntags-Matinée am 8. Mai. Mehr dazu

Die Passion aus Sicht der „anderen Maria“

13. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

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Deutsche Erstaufführung von John Adamsʼ Oratorium „The Gospel According to the Other Mary“

von Inga Trost

Mit dem ersten Ton ist klar: Kelly O´Connor regiert den Saal. Sie singt Maria Magdalena in John Adams „The Gospel According to the Other Mary“. Die Geschichte spielt in der Gegenwart und erzählt die Passion Jesu aus die Perspektive der anderen Maria. Mehr dazu

Große Fragen, bunte Antworten

10. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

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Das WDR-Sinfonieorchester Köln bei ACHT BRÜCKEN

 

Von Miriam Zeh

 

Es war ein Konzert, das die großen Fragen der Menschheit stellte. Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Und was soll das alles überhaupt? Jedes Stück, das am 7. Mai 2016 um 20 Uhr in der Kölner Philharmonie erklang, suchte nach Antworten. Und jedes Stück begann diese Suche an einem anderen Ort. So band das WDR Sinfonieorchester Köln, dirigiert von einem wunderbar dynamischen Michael Wendeberg, einen kölsch-bunten Strauß an Weltanschauungen, Glaubenssätzen und Existenzphilosophien. Mehr dazu

Große Fragen, bunte Antworten

10. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

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Das WDR-Sinfonieorchester Köln bei ACHT BRÜCKEN

 

Von Miriam Zeh

 

Es war ein Konzert, das die großen Fragen der Menschheit stellte. Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Und was soll das alles überhaupt? Jedes Stück, das am 7. Mai 2016 um 20 Uhr in der Kölner Philharmonie erklang, suchte nach Antworten. Und jedes Stück begann diese Suche an einem anderen Ort. So band das WDR Sinfonieorchester Köln, dirigiert von einem wunderbar dynamischen Michael Wendeberg, einen kölsch-bunten Strauß an Weltanschauungen, Glaubenssätzen und Existenzphilosophien. Mehr dazu

ACHT BRÜCKEN im Gespräch

10. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

ACHT BRÜCKEN Talk

Vier Schreibschüler talken über Steve Reichs Six Pianos

 

Die Begriffe U- und E- Musik sind heutzutage eigentlich nur noch musikwissenschaftliche Eingrenzungsmerkmale. Viel zu groß die Gemeinsamkeiten, viel zu fließend die Übergänge, um eine klare Linie zwischen E- und U zu ziehen. Eines der plastischsten Beispiele: Der Vergleich von Minimal Music, etwa der von Steve Reich, mit House & Techno, zum Beispiel dem Detroit House der 80er Jahre. Hauptmerkmal von beiden Stilen: Patterns, die sich immer wiederholen und aus kleinsten musikalischen Veränderungen ihre Spannung gewinnen.

Am Dienstag würdigte das Kölner ACHT BRÜCKEN Festival die Verbindung von Minimal Music und Techno. Der Blickfang des Programms: Lupenreine Minimal Music, Six Pianos von Steve Reich. An den Klavieren dagegen, keine klassischen Pianisten, sondern Musiker aus der Club-Szene. Zu finden sind Ihre eigenen Kompositionen irgendwo zwischen Elektro, Jazz, Urban und Pop.

Dazu hat die ACHT BRÜCKEN Schreibschule eine Gesprächsrunde veranstaltet. Zu Gast waren Franziska Kloos, Sophia Fischer und Marius Wurth. Moderiert wurde das Gespräch von Julian Bäder.

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Mit viel Tam Tam

10. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

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Asian Sound in Köln-Ehrenfeld

 

von Julian Bäder

Die Beschaffung von exotischen Schlagwerk kann Veranstalter und Interpreten von Neuer Musik gut und gerne vor ernste Probleme stellen, besonders wenn es um fremdländische Instrumente geht. Durch den Schwerpunkt „Musik & Glaube“ des diesjährigen ACHT BRÜCKEN Festivals waren vor allem auch spirituelle und esoterische, fernöstliche Instrumente im Fokus. Zum Glück gibt es in diesem Segment einen deutschlandweit einmaligen Laden in Köln. Dessen Gründer Michael Ranta ist auch Schlagzeuger und Komponist mit Schwerpunkt auf Neuer Musik. Dieses Jahr wurde sogar ein Werk von ihm bei ACHT BRÜCKEN gespielt.
Um den Laden kümmert sich derweil die nächste Generation. Mehr dazu

Das Sinnliche des Mikrotonalen

10. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

Grisey gelang die erste transzendentale Erfahrung des Festivals

von Hakan Ulus

Der Komponist des Uraufführungswerks Johannes Maria Staud (*1974) hatte es in diesem Konzert schwer. Er musste sich den Abend teilen mit dem Solitär Quatre chants pour franchir le seuil (1997/98) für Sopran und fünfzehn Instrumente des französischen Spektralisten Gérard Grisey. Der Spektralismus – eine kompositorische Ästhetik, die die Obertöne der Klänge fokussiert – entstand in den 1970er Jahren in Paris: Grisey ist sein Begründer und größter Meister. Die kompositorische Richtung zeichnet sich durch Mikrotonalität, harmonische Innovation und Klangsinnlichkeit aus. Mehr dazu

Pop-Pärt

10. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen

Arvo_Pärt

vom Margarete Buch

Die Neue Musik tut sich schwer mit Arvo Pärt. Das wurde auch in dem Vortrag von Karl-Philipp Kummer über den Komponisten im Rahmen des Acht Brücken Festivals deutlich. Auf die Frage aus dem Publikum, ob Pärt überhaupt musikgeschichtlich von Bedeutung ist, versucht Margarete Buch, eine Antwort zu geben. Mehr dazu

„Glaube ist interkulturell“

9. Mai 2016   |   Kommentare geschlossen
©Künstleragentur
Felix Knoblauch im Gespräch mit dem Kölner Trio Odilon, der Flötistin Helen Bledsoe, dem Bratscher Axel Porath und der Harfenistin Mirjam Schröder
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