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Über die Autoren

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Julian Bäder

Julian klein

„Das faszinierendste an Musik für mich ist, wie sie sich entwickelt, sich verändert und neu erfindet. Deshalb möchte ich über neue Musik berichten, über die Menschen dahinter, die innovativ sind, sich überbieten und Neues schaffen. Dabei motiviert mich am meisten, jeden Morgen in meinem Institutsgebäude an einer Büste von Wolfang Rihm vorbeizulaufen. Eine Ehre.“
Julian, 21 und studiert Musikjournalismus in Karlsruhe und macht elektronische Musik, kocht gerne und ist Filterkaffeesommelier. Außerdem schreibt und redet er über Musik.

 

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Margarete Buch

Maragerete klein

„Als Musikwissenschaftlerin möchte ich nicht nur mit der scientific community die Musik des 20. Jahrhunderts diskutieren, sondern mit einer breiten Öffentlichkeit in Kontakt treten. Besonders die Neue Musik braucht meines Erachtens als vermittelnde Instanz den Journalismus, um mit sprachlichen Mitteln die verschiedenen musikalischen Phänomene und das vielschichtige zeitgenössische Musikleben für ein Publikum zugänglich zu machen.“
Margarete Buch absolvierte in Leipzig und Bukarest ihren Bachelor in Musikwissenschaft und setzt momentan an der Universität Köln ihr Studium fort. Tätigkeit als freie Musikjournalistin für das österreichische Musikinformationszentrum, die Leipziger Volkszeitung und die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien. Sie ist Gründungsmitglied des deutsch-rumänischen Vereins musica suprimata.

 

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Max Ernst

Max klein

„Es geht mir bei der Neuen Musik nicht nur um die Freude an unbekannten Klängen. Hier bietet sich die Gelegenheit dabei zu sein, wenn Kultur sich entwickelt, anstatt sich nur retrospektiv mit ihr zu beschäftigen.“
Max Ernst hat an der Philipps-Universität Marburg Kunst, Musik und Medien: Organisation und Vermittlung studiert. Im Oktober letzten Jahres wechselte er in den Master in Musikjournalismus an der TU Dortmund.

 

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Andreas Simon Fischer

Andreas klein

„Über (Neue) Musik zu schreiben heißt für mich, sich von der Energie, der Bewegung unterschiedlichster Klänge und der Neugier auf Ungehörtes antreiben zu lassen. Es ist mir wichtig, immer wieder von Unbekanntem überrascht zu werden und durch Offenheit solche Momente überhaupt erst möglich werden zu lassen. Gerne möchte ich in meinem Schreiben gemeinsam über diese Prozesse und die Rolle des (Zu)Hörens nachdenken.“
Sein Interesse an Musik und Sound begleitet Andreas Simon Fischer schon seitdem er sich erinnern kann und führt ihn immer wieder zu neuen Erfahrungen und verschiedenen Begegnungen. Angefangen beim Kinderchor und der obligatorischen Malträtierung der Blockflöte, über selbstverantwortetes Zusammensetzen klingender Bausteine bis hin zu seinem Studium der Musikwissenschaft/Sound Studies.

 

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Sophia Fischer

Sophia Klein

„Neue Musik, was ist das eigentlich? Eine eindeutige Antwort darauf konnte ich bisher nicht wirklich finden. Klar ist, es ist Musik, die aufhorchen lässt, die nicht einfach vorbei plätschert ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Und es ist Musik, die die Sinne einnimmt, manchmal auch überfordert und gleichzeitig Lust darauf macht, mehr darüber zu erfahren und die Hintergründe zu verstehen. Kurzum, ich bin neugierig und glaube Neue Musik bietet Platz zum Grübeln, zum Entdecken und um sich überraschen zu lassen.“
Sophia ist 20 Jahre alt und kommt aus Velbert. Nach ihrem Abitur tingelte sie erst einmal ein Jahr mit dem Rucksack durch Australien. Jetzt ist sie zurück im Ruhrpott und studiert im zweiten Semester Musikjournalismus an der TU Dortmund.

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Jonas Harksen

Jonas klein

„Vielen Menschen fällt der Zugang zur Neuen Musik schwer. Manche Stücke erscheinen auf den ersten Blick sperrig und verkopft oder gar exzentrisch und sowieso ist es doch viel bequemer, einfach Klassikradio einzuschalten! Dabei kann einem Neue Musik viel erzählen, über das vergangene Jahrhundert, über unsere Gegenwart und sogar über uns selbst. Vorurteile abzubauen, Verständnis zu schaffen und selber mehr zu verstehen sind meine Beweggründe, um über Musik zu berichten.“
Jonas Harksen wurde 1995 in Berlin geboren. Mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten Klavieruntericht und sammelte erste Erfahrungen mit Neuer Musik im Landesjugendensemble Neue Musik Berlin. Seit 2014 studiert er Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik Detmold.

 

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Mariya Kautz

Bewerbungsfoto von audimax Medien - Foto: Marcus Kästner

„Die Vielfalt der neuen Musik fasziniert. Denn jedes neue Stück ist ein neue Welt, ein Abenteuer, auf das man sich einlassen müsste. Neue Musik gilt es zu entdecken. Es ist deswegen sehr spannend, sie dem breitesten Publikum von heute zugänglich zu machen.“
Mariya Kautz studierte Musikpädagogik und Musikwissenschaft in der Ukraine und in Deutschland. Schon während des Studiums an der Universität zu Köln machte sie ihre ersten journalistischen Erfahrungen. Heute beobachtet sie intensiv die neusten Entwicklungen der Musikwelt und arbeitet erfolgreich mit unterschiedlichen Zeitschriften wie zum Beispiel MusikTexte und der Ukrainischen Musikzeitung zusammen.

 

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Franziska Kloos

Franzi klein

„Wann bewegt Musik Menschen? Immer wieder stellt sich diese Frage, zu selten noch in Neuer Musik. Ich möchte auf Spurensuche gehen und möglichst viele Antworten finden. Ich mache Musik, seit ich sechs Jahre alt bin. Bald beende ich meinen Master Musikwissenschaft, doch die Suche geht weiter: Ob am Instrument, forschend oder als Journalistin – in der Musik gilt es Universen zu entdecken!“
Franziska (25) studiert an der Folkwang Universität in Essen. Bisher war ihr Studium – Musik auf Lehramt und Musikwissenschaft mit Hauptfach Fagott – breit gefächert. Jetzt konzentriert sie sich auf ihre Masterarbeit.

 

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Felix Knoblauch

Felix klein

„Ich möchte an der Schreibschule teilnehmen, weil ich großes Interesse daran habe, das, was ich künstlerisch und ästhetisch erlebe, in Sprache zu fassen und somit auch für andere Menschen erfahrbar zu machen.“
Felix Knoblauch (*1990) studiert zeitgleich mit dem Master of Arts Musikwissenschaft in Köln Master of Music Klavier solo mit Schwerpunkt Neue Musik in Castello Branco, Portugal. 2014 wurde er vom Deutschen Musikrat eingeladen, als Pianist beim European Workshop for Contemporary Music mitzuwirken. Konzerte bei Festivals wie den Darmstädter Ferienkursen und dem Warschauer Herbst folgten. Daraus entstand eine Zusammenarbeit, die schließlich Ende 2015 die Einladung des Ensemble electronic ID, dessen Mitgründer und künstlerischer Leiter er ist, zum aXes-Musikfestival nach Krakau zur Folge hatte.

 

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Myriam Rosenkränzer

Myriam klein

„In meinem Studiengang Musikjournalismus beschäftige ich mich momentan intensiv mit klassischer Musik und toten Komponisten. Im Rahmen von ACHT BRÜCKEN würde ich gerne mal Lebendigen über die Schulter schauen, ihre Werke miterleben und im Kontext Musik und Glaube ein paar musikalische Erkenntnisse mitnehmen.“
Myriam Rosenkränzer ist 20 Jahre alt und studiert im zweiten Semester Musikjournalismus für klassische Musik an der TU Dortmund. Musik machen, hören und neuerdings darüber schreiben sind einige ihrer Hobbys, denen sie sich in ihrem Studium widmen darf und momentan auch nichts lieber macht als das.

 

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Inga Trost

Inga klein

„Die Musik erzählt oft spannende Geschichten. Das habe ich in Kolumbien erlebt, als ich Afrokolumbianer ihre traditionelle Musik auf Geigen spielen hörte, die sie in der spanischen Kolonialzeit kennenlernten und mit ihrer Musik verschmelzen ließen. Ich bin neugierig bei ACHT BRÜCKEN zu entdecken und nachzubohren, welche Geschichten hier die Musik erzählt.“
Inga Trost (24) studiert Musikjournalismus an der TU Dortmund. Als Freiwillige leitet sie vergangenes Jahr einen Kinder- und Jugendchor in Cali, Kolumbien.

 

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Hakan Ulus

Hakan klein

„Als Komponist und Musikwissenschaftler liegt es sehr nahe, dass ich mich dem Schreiben über zeitgenössische Kunstmusik widme. Unabhängig davon glaube ich, dass der Musikjournalismus bzw. die Musikkritik vor allem dort ansetzen muss, wo Neues, noch nicht Beurteiltes und Etabliertes stattfindet. In der zeitgenössischen Kunstmusik ist diese Situation gegeben. Uraufführungen von Kompositionen sollten unmittelbar schriftlich reflektiert werden, um dadurch eine Diskurslandschaft aufzubauen. Kritik impliziert Wertung. Wertungen können polarisieren – sie sollen es auch. Nur so kann ein reger Diskurs entstehen. Das Schreiben über neu aufgeführte Werke sollte in einer substantiellen Art und Weise geschehen, die vor allem ein gründliches Partiturstudium voraussetzt. So kann es essentiell dazu beitragen, der zeitgenössischen Kunstmusik aus ihrem Nieschendasein – in der es sich im zweiten Dezennium des 21. Jahrhunderts immer noch befindet – zu befreien und sie somit einen Schritt näher in das allgemeine gesellschaftliche Bewusstsein zu bringen. Durch meine Schreibaktivitäten möchte ich dies unterstützen.“

Hakan Ulus (*1991 in Buxtehude) ist ein deutsch-türkischer Komponist. Studium der Komposition bei Ernst Helmuth Flammer, Adriana Hölszky, Claus-Steffen Mahnkopf und Tristan Murail an der Universität Mozarteum Salzburg (BA 2013, MA 2015), der HMT Leipzig und der HfMDK Frankfurt. Zusätzlich musikwissenschaftliche Studien. Derzeit ist er Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie Frankfurt.

 

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Nina Waldmüller

Nina klein

„Als völliger Neuling zur Neuen Musik frage ich mich nun, ob mir meine in der Grundschule erworbenen Blockflötenkenntnisse doch noch zu Nutzen kommen könnten.“
Nina Waldmüller, Jahrgang 1989, studiert Anglistik und Medienwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Sie arbeitet ehrenamtlich für ein Musikfestival und eine eigene Kinderhilfsorganisiation.

 

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Marius Wurth

Marius klein

„Sich mit der in jedem Bereich interessanten Welt der neuen und neuartigen Klänge auseinanderzusetzen. Sich dafür einzusetzen, dass auch Themen abseits des tagesaktuellen Mainstreams eine angemessene, gehobene und tiefblickende journalistische Würdigung erhalten. Sich dafür einsetzen, dass auch anstrengende, strukturell schwierige und schwerer zugängliche Musik ein breiteres Publikum finden kann. Sich der Herausforderung stellen, über ein weites Themenfeld zu schreiben, in dem man sich selber nicht mal ansatzweise als Experte bezeichnen würde.“
Marius Wurth hat in Paderborn den Bachelor Populäre Musik und Medien studiert. Seit 2015 ist er an der Bonner Universität für den Master der Medienwissenschaften eingeschrieben. Nebenbei schreibt er für das Intro Magazin hauptsächlich über Popmusik.

 

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Miriam Zeh

Miriam klein

„Weil ich lieber quälende Fragen stelle als zweifelsfreie Antworten zu reproduzieren, lieber kreuz und quer denke als ohne Umwege und lieber verstört werde als versichert, schreibe und grübele ich über Neue Musik. Am meisten Spaß macht mir das mit anderen, weil man sich allein einfach nicht so schön streiten kann.“
Miriam studierte Schulmusik, Germanistik und Philosophie in Köln, Paris und St. Louis. Sie schrieb für die Programmheftredaktion des WDR, ein Online-Magazin sowie verschiedene Erzeugnisse aus Papier. Derzeit promoviert sie am Forschungskolleg „Schreibszene Frankfurt“ an der Goethe-Universität über Prekarität in der Gegenwartsliteratur.

 

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